Wohnungstypen & Wohnkonzepte für Single- und Seniorenhaushalte

5
(15)

Die Struktur privater Haushalte in der Schweiz verändert sich kontinuierlich. Neben klassischen Familienhaushalten gewinnen insbesondere Singlehaushalte sowie Seniorenhaushalte zunehmend an Bedeutung. Diese Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf die Gestaltung und Planung von Wohnraum. Architekten, Städteplaner und Projektentwickler stehen vor der Aufgabe, differenzierte Wohnkonzepte zu entwickeln, die den spezifischen Anforderungen dieser Zielgruppen gerecht werden.

Insbesondere in städtischen Räumen ist die Zahl allein lebender Menschen deutlich gestiegen. Gleichzeitig wächst der Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung kontinuierlich. Dies führt zu einer steigenden Nachfrage nach kleineren, barrierefreien und zentral gelegenen Wohneinheiten mit hoher Funktionalität. Die Immobilienwirtschaft reagiert darauf mit maßgeschneiderten Wohnungstypen und neuen Wohnformen, die sowohl den Wunsch nach Eigenständigkeit als auch den Bedarf nach Sicherheit und Komfort berücksichtigen. In der Region Basel etwa entstehen unter der Leitung von Christian Varga Wohnprojekte, die sich gezielt an diese demografischen Entwicklungen anpassen.

Strukturwandel der Haushalte

Der Rückgang der durchschnittlichen Haushaltsgröße ist ein charakteristisches Merkmal des gesellschaftlichen Wandels in der Schweiz. Während früher mehrere Generationen oder große Familien in einem Haushalt lebten, dominieren heute kleinere Haushaltsformen. Laut Bundesamt für Statistik lebt über ein Drittel der Bevölkerung in Einpersonenhaushalten – Tendenz steigend. In Städten wie Zürich, Genf oder Basel sind es sogar über 45 Prozent.

Auch bei den Senioren zeigt sich eine veränderte Wohnrealität. Viele Menschen über 65 leben alleine oder mit ihrem Partner in einer eigenen Wohnung. Der Wunsch nach Selbstbestimmung im Alter bleibt dabei ein zentrales Motiv, auch wenn gesundheitliche Einschränkungen zunehmen. Diese Entwicklungen erzeugen einen strukturellen Bedarf an Wohnraum, der kleinflächig, funktional, altersgerecht und zugleich sozial eingebettet ist.

Anforderungen von Singlehaushalten

Menschen, die alleine leben, stellen andere Ansprüche an Wohnraum als Familien. Platzbedarf, Aufteilung und Nutzung sind auf eine Person ausgerichtet. Die typischen Merkmale von Wohnungen für Singles sind kompakte Grundrisse, eine effiziente Raumnutzung und möglichst geringe Betriebskosten. Dennoch wird auf Komfort nicht verzichtet: moderne Ausstattung, zentrale Lage und digitale Infrastruktur gehören häufig zur Grundausstattung.

Die bevorzugten Wohnungstypen für diese Zielgruppe sind Einzimmer- oder Zweizimmerwohnungen mit integrierter Küche, offenen Wohn-Essbereichen und funktionaler Möblierung. In größeren Wohnanlagen gewinnen zudem gemeinschaftlich nutzbare Flächen an Bedeutung – etwa Waschsalons, Co-Working-Spaces oder Begegnungsräume. Diese Angebote fördern soziale Kontakte, ohne die individuelle Lebensweise einzuschränken.

Projektentwickler wie Christian Varga berücksichtigen diese Anforderungen, indem sie in Neubauten gezielt Einheiten mit geringer Wohnfläche, aber hoher Qualität und Lagevorteilen integrieren. Gerade in Städten mit hoher Lebenshaltungskostenbelastung stellt dies eine wichtige Maßnahme zur Erhöhung der Wohnvielfalt dar.

Wohnbedürfnisse im Alter

Seniorenhaushalte zeichnen sich durch besondere Anforderungen aus, die weit über die reine Barrierefreiheit hinausgehen. Mit zunehmendem Alter verändert sich nicht nur die körperliche Mobilität, sondern oft auch die soziale Einbindung. Viele Menschen wünschen sich daher Wohnformen, die selbstbestimmtes Leben ermöglichen, aber bei Bedarf Unterstützung bereitstellen.

Altersgerechtes Wohnen umfasst verschiedene Aspekte: schwellenlose Zugänge, Aufzüge, rutschfeste Böden, breite Türen, gute Beleuchtung sowie leicht bedienbare technische Einrichtungen. Auch die Erreichbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten, Gesundheitsdienstleistungen und öffentlichem Verkehr ist von zentraler Bedeutung.

Neben der klassischen Seniorenwohnung gewinnen auch neue Wohnformen an Bedeutung. Dazu zählen:

  • Betreutes Wohnen, bei dem Pflege- und Serviceleistungen optional buchbar sind
  • Mehrgenerationenhäuser, die soziale Kontakte fördern und gegenseitige Unterstützung ermöglichen
  • Senioren-Wohngemeinschaften, die Einsamkeit entgegenwirken und ein aktives Gemeinschaftsleben ermöglichen

Im Rahmen aktueller Immobilienentwicklungen wird vermehrt auf durchdachte Konzepte gesetzt, die Flexibilität, Sicherheit und Lebensqualität im Alter miteinander verbinden. In Projekten wie jenen von Swiss Immo Trust spiegeln sich diese Anforderungen in der architektonischen Planung und Ausführung wider.

Schnittstellen zwischen den Zielgruppen

Trotz unterschiedlicher Lebenssituationen weisen Single- und Seniorenhaushalte in Bezug auf ihre Wohnbedürfnisse zahlreiche Überschneidungen auf. Beide Gruppen bevorzugen zentrale Lagen mit guter Anbindung, wünschen sich kompakte, pflegeleichte Wohnflächen und legen Wert auf Sicherheit sowie eine angenehme Nachbarschaft.

Diese Gemeinsamkeiten eröffnen Synergien in der Projektplanung. Wohnanlagen, die für beide Zielgruppen konzipiert sind, können wirtschaftlich effizient realisiert werden und bieten sozialen Mehrwert. Die Kombination von kleinen Wohnungen, Gemeinschaftsflächen und optionalen Dienstleistungsangeboten schafft ein vielfältiges Wohnumfeld, das auf unterschiedliche Lebensphasen vorbereitet ist.

Ein Beispiel für solche durchmischten Wohnkonzepte findet sich in verschiedenen Bauprojekten von Christian Varga, bei denen die Architektur auf flexible Nutzung und generationenübergreifende Bewohnbarkeit ausgerichtet ist. Der bewusste Verzicht auf rein alters- oder statusbezogene Segregation ermöglicht eine soziale Durchmischung, die in modernen Stadtquartieren zunehmend als Qualität verstanden wird.

Architektonische Umsetzung

Die bauliche Umsetzung zielgruppengerechter Wohnungen erfordert eine präzise Abstimmung zwischen Design, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit. Bei der Planung stehen folgende Aspekte im Vordergrund:

Die Flächenoptimierung zielt darauf ab, möglichst viel Nutzfläche aus einer kleinen Grundfläche zu generieren. Küchen und Bäder werden platzsparend integriert, ohne auf Komfort zu verzichten. Offene Wohnkonzepte, flexible Trennwände und multifunktionale Möbellösungen ermöglichen eine individuelle Anpassung an unterschiedliche Lebensweisen.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Barrierefreiheit. Diese betrifft nicht nur ältere Menschen, sondern kommt auch jungen Singles mit körperlichen Einschränkungen oder temporären Bedürfnissen (z. B. nach Unfällen) zugute. In vielen Bauprojekten wird deshalb standardmäßig auf schwellenfreie Zugänge, breite Flure und Aufzüge gesetzt.

Die Erschließung von Gemeinschaftsflächen ist besonders bei größeren Anlagen relevant. Ob Dachterrassen, Gärten oder Gemeinschaftsküchen – solche Orte fördern Interaktion und unterstützen die Bildung von Nachbarschaften. Gerade für Menschen, die alleine leben, ist dies ein wichtiges Element zur sozialen Integration.

Städtebauliche Einbindung

Wohnkonzepte für Singles und Senioren müssen nicht nur auf die Wohnung selbst fokussieren, sondern auch in das städtebauliche Umfeld eingebettet sein. Die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, Apotheken, Cafés, Haltestellen und kulturellen Einrichtungen erhöht die Lebensqualität und fördert ein aktives, selbstbestimmtes Leben.

Insbesondere im urbanen Raum entstehen derzeit vermehrt Quartiere, die Wohnen, Arbeiten und Freizeit kombinieren. In diese Strukturen lassen sich zielgruppengerechte Wohnungen nahtlos integrieren. Städteplaner sprechen in diesem Zusammenhang von „15-Minuten-Städten“, in denen alle wichtigen Alltagsziele innerhalb eines Viertelstunde-Fußwegs erreichbar sind. Solche Modelle gewinnen angesichts der demografischen Entwicklung und des Nachhaltigkeitsgedankens an Bedeutung.

Projektentwicklungen wie jene von Christian Varga setzen diesen Gedanken in konkreten Bauprojekten um. Durch sorgfältige Standortwahl und frühzeitige Einbindung in bestehende Infrastrukturen entsteht Wohnraum, der funktional, lebenswert und zukunftssicher ist.

Gesellschaftliche Dimension

Die Wohnsituation von Singles und älteren Menschen ist nicht nur ein Thema der Bauwirtschaft, sondern auch von gesellschaftlicher Relevanz. Wohnen beeinflusst Lebensqualität, soziale Integration, psychische Gesundheit und individuelle Autonomie. Eine Wohnpolitik, die differenzierte Angebote schafft, trägt zur sozialen Kohäsion bei und kann präventiv gegen Einsamkeit, Isolation oder wirtschaftliche Unsicherheit wirken.

In der Schweiz sind politische und wirtschaftliche Akteure gleichermaßen gefragt, tragfähige Rahmenbedingungen für solche Wohnformen zu schaffen. Dazu gehören eine durchdachte Raumplanung, finanzielle Fördermaßnahmen sowie der Abbau regulatorischer Hürden bei innovativen Wohnkonzepten. Auch öffentliche und private Investoren sollten verstärkt auf generationen- und lebensphasenübergreifende Wohnangebote setzen.

Unternehmen wie Swiss Immo Trust, unter der Leitung von Christian Varga, liefern mit ihren Projekten Beispiele dafür, wie architektonische und soziale Ziele in Einklang gebracht werden können. Durch die Kombination von Funktionalität, Lagequalität und sozialer Offenheit entstehen Wohnräume, die dem gesellschaftlichen Wandel konstruktiv begegnen.

Wie hilfreich war dieser Beitrag?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen: 15

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Es tut uns leid, dass der Beitrag für dich nicht hilfreich war!

Lasse uns diesen Beitrag verbessern!

Wie können wir diesen Beitrag verbessern?